Programm  

Foren nachmittags

Freitag, 16. April,
14.30 Uhr bis 18.00 Uhr:

Forum 5: Wie gewähren wir in Deutschland Teilhabe durch Arbeit für arbeitsmarktferne Personen – heute und in Zukunft?

Durch den permanenten Strukturwandel am Arbeitsmarkt steigt bzw. verfestigt sich die Sockelarbeitslosigkeit. Für diese arbeitslosen Menschen gibt es immer weniger Nachfrage. Ein sozialer Arbeitsmarkt muss gestaltet werden. Dies ist eine sozial-, arbeits-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aufgabe. Hierzu positioniert sich die BAG IDA.

Herr Prof. Dr. Cremer, Generalsekretär des DCV, wird zu Beginn des Forums über „Arbeitsmarktpolitik für Menschen am Rande aus ökonomischer Sicht" sprechen. Herr Dr. Peter Bartelheimer referiert zum Thema „Integration durch Arbeitsmarktzugang".

Frau Dr. Hahn und Frau Lindenthal, Vorstandsmitglieder der BAG IDA, beleuchten „Neue Lebens- und Beschäftigungsformen". Als Praxisbeispiel wird das Projekt „WerkTage" vorgestellt.

Darüber hinaus erfahren Sie mehr über die BAG IDA-Posiition  „Sozialer Arbeitsmarkt der Zukunft". 

Dokumentation:

Moderation:

  • Heinz-Josef Kessmann, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V., Vorsitzender der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA)

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Forum 6: Inklusion: Vision oder Illusion? Oder: wie kann das Recht auf selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung eingelöst werden?

 

Wer macht mit bei der inklusiven Gesellschaft?
Selbstbestimmte Teilhabe, Bildung, Arbeit, Mobilität und eine unabhängige Lebensführung für Menschen mit Behinderung ohne Barrieren und Diskriminierung erfordert das Zusammenwirken aller
Akteure im Gemeinwesen: Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache sowie Angehörige und Freiwillige als engagierte Bürger, Parlamente und Verwaltungen als öffentliche Entscheidungs- und Kostenträger mit ihrer politischen Verantwortung, Caritas mit ihrem anwaltlichen Anspruch und ihren Sozialunternehmen als Dienstleister für die Menschen.

Zu Beginn des Forums wird der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Herr Hubert Hüppe, das Recht auf Teilhabe thematisch in den Mittelpunkt der Veranstaltung stellen.

Sozialethische Fragestellungen und der sozialpolitische Anspruch selbstbestimmter Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft werden anschließend durch Impulsvorträge vertieft.

Die Teilnehmenden des Forums erhalten die Möglichkeit, sich aktiv und kommunikativ zu beteiligen. Vertreter der Caritas und anderer gesellschaftlicher Gruppen werden auf die Anregungen aus dem Kreis der Teilnehmenden eingehen und die Frage beantworten, was sie selbst zur inklusiven Gesellschaft beitragen können und was sie von anderen Beteiligten erwarten.

Dokumentation:

Referentinnen und Referenten: 

  • Hubert Hüppe , Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
  • Dr. Katrin Grüber , Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW)
  • Dr. Ilja Seifert , behindertenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE; Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes "Für Selbstbestimmung und Würde" e.V. (ABiD)

Diskussionsteilnehmerinnen und Diskussionsteilnehmer:

  • Dr. Michael Spörke ; Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V., Bauhaus Universität Jena
  • Udo Adamini , Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Angehöriger in Caritaseinrichtungen der Behindertenhilfe e.V.
  • Hartmut Fritz , Caritasdirektor, Caritas Frankfurt
  • Dr. Simone Bell-D’Avis , Arbeitsstelle Pastoral für Menschen mit Behinderung der Deutschen Bischofskonferenz

Moderation:

  • Dr. Elisabeth Kludas, Vorsitzende des Fachverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP)

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Referent: